Das Wichtigste vorab
- Unfalldatum, Uhrzeit und Ort: vor dem Einstieg bereitlegen.
- Beobachtungen und medizinische Unterlagen trennen.
- Eine Meldung ist keine Zusage zur Versicherungsleistung.
Beobachtungen und medizinische Unterlagen trennen
Beschreiben Sie den Unfall in eigenen Worten. Medizinische Diagnosen übernehmen Sie aus den vorhandenen Befunden und kennzeichnen Sie vorläufige Aussagen. Senden Sie nur die für den konkreten Vorgang benötigten Unterlagen über den vorgesehenen geschützten Weg.
Weitere Unterlagen und Termine im Blick behalten
Nach einer ersten Meldung können spätere Befunde oder Nachweise erforderlich werden. Sammeln Sie diese in einer zeitlichen Reihenfolge. Welche Melde- und Nachweisfristen gelten, müssen Sie anhand Ihrer Polizze und der Auskunft des Versicherers klären.
Unfallereignis und medizinischen Verlauf getrennt halten
Beschreiben Sie zunächst, wann und wo das Ereignis passiert ist und welche unmittelbaren Folgen Sie beobachtet haben. Führen Sie anschließend Behandlungen, Befunde und weitere Termine chronologisch auf. Medizinische Aussagen sollten aus den entsprechenden Unterlagen stammen und nicht aus eigenen Vermutungen. Prüfen Sie mit dem Versicherer, welche Dokumente für die beantragte Leistung tatsächlich benötigt werden und welche vertraglichen Melde- oder Nachweistermine zu beachten sind.
So bereiten Sie die Meldung vor
Beginnen Sie mit dem Ereignis, nicht mit einer vermuteten Entschädigungssumme. Prüfen Sie anschließend den zugehörigen Vertrag und ergänzen Sie Dokumente mit nachvollziehbaren Dateinamen.
- Versicherungsnehmer, Polizze und Kontaktadresse abgleichen.
- Datum, Ort und Hergang in zeitlicher Reihenfolge notieren.
- Beschädigungen und betroffene Personen oder Gegenstände konkret benennen.
- Vorhandene Belege mit Datum und kurzer Beschreibung sammeln.
- Angaben kontrollieren und Kopien der später eingereichten Unterlagen behalten.
Was nach der Meldung wichtig wird
Bewahren Sie die Schadennummer auf. Neue Unterlagen sollten dem vorhandenen Vorgang zugeordnet werden. Eine Rückfrage des Versicherers ist weder eine Zusage noch eine Ablehnung; lesen Sie genau, welche Informationen fehlen. Eine automatische Eingangsbestätigung enthält meist noch keine inhaltliche Entscheidung.
Gut vorbereitet
Diese Angaben und Unterlagen helfen Ihnen weiter
- Unfalldatum, Uhrzeit und Ort
- Beschreibung der Tätigkeit und des Hergangs
- Polizzennummer und versicherte Person
- Vorhandene Befunde und Kontaktdaten behandelnder Stellen
Fehlt noch etwas, notieren Sie die offene Frage. Ergänzen Sie keine Vertragsnummer, Ursache oder Frist, die Sie nicht sicher kennen.
Häufige Fragen
Ist ein Autounfall automatisch ein Fall für diese Seite?
Diese Seite betrifft die Meldung an eine Unfallversicherung. Schäden am Fahrzeug und Ansprüche aus einem Verkehrsunfall können daneben eine Kfz- oder Haftpflichtmeldung erfordern. Ordnen Sie die Verträge getrennt zu.
Kann ich direkt bei meiner Versicherung melden?
Ja. Viele Versicherer bieten dafür ein eigenes Formular, Kundenportal oder eine App. Wenn Sie eine Frist beachten müssen oder sofortige Hilfe benötigen, nutzen Sie den zuständigen direkten Kontakt.
Muss ich die genaue Schadenhöhe schon kennen?
Wenn Sie einen Betrag noch nicht sicher kennen, kennzeichnen Sie ihn als Schätzung oder lassen Sie die Frage offen. Belege und ein Kostenvoranschlag können später helfen. Erfinden Sie keine Werte, um ein Feld zu füllen.
Was passiert in der aktuellen Formularvorschau?
Die Schadenformulare führen durch Angaben und Unterlagen. Prüfen Sie vor dem Abschluss die angezeigten Informationen zur Verarbeitung und Übermittlung. Das Lesen dieses Ratgebers und das bloße Ausfüllen der Eingabefelder versenden keine Meldung.